Import & Export

Deutschland exportiert wesentlich mehr Strom als es unter dem Strich importiert. Weil Strom immer genau dann erzeugt werden muss, wenn der Bedarf entsteht, die Erzeugung mittels erneuerbarer Energieträger Wind und Sonne sehr stark schwankend ist, ist es höchst anspruchsvoll

den zwecks Bedarfsdeckung ergänzenden konventionellen Strom  passgerecht zu produzieren. Etwa 20 GW Strom müssen immer konventionell mit großen Schwungmassen erzeugt werden, damit die Netzfrequenz stabil bei 50 Hz bleibt.

Folge ist auf der einen Seite eine Überproduktion, die oft zu geringen Preisen führt. Manchmal muss der Strom sogar ohne Ertrag plus Bonusscheck an unsere europäischen Nachbarn abgegeben werden. Auf der anderen Seite entstehen ab und zu Stromlücken, die per Stromimport geschlossen werden müssen. Weil Deutschland diesen Strom zwecks Bedarfsdeckung unbedingt benötigt, sind die Importpreise entsprechend hoch.